• Nepal

NEPAL                                                                                            

  • Staatsform: demokratische Bundesrepublik (seit 5/2008)
  • Größe: 147.181 qkm
  • Hauptstadt: Kathmandu ca. 1,7 Mio. Einwohner
  • Großraum Kathmandu 3,5 Mio.
  • Bevölkerung: 30,4 Millionen
  • Landessprache: Nepalesisch
  • Klima: Monsunklima, im Norden durch Höhenlage gemildert

Nepal nach dem Erdbeben 2015

  • Todesopfer: ca. 9000
  • Zerstörte Häuser: 800.000 (Quelle rotes Kreuz)
  • Obdachlose als Folge des Bebens: 4 Mio. Einwohner (Stand 4/2016)

Am 25. April 2015, 22:16 Uhr erscheint diese Meldung in der ZEIT ONLINE: „Ein Erdbeben der Stärke 7,8 hat die Region nahe der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu erschüttert." Mehr als 1.500 Menschen sterben, viele weitere werden vermisst.
Später wird klar, dass das Epizentrum ca. 80 km nordwestlich von Kathmandu liegt.

Dann steigt die Anzahl der Toten und Verletzten, als es am 12. Mai 2015 zu einem weiteren Beben Stärke 7,3 kommt. Dieses Mal liegt das Epizentrum in Sunkhani, ein Konglomerat von Dörfen in der Region Sindhupalchok (Central Region of Nepal), verstreut in den Bergen des Himalaya. 
Luftlinie nur ca. 40 km von Kathmandu entfernt, liegt die Region auf 1200 – 2100 m über dem Meeresspiegel. Ende Mai 2015 waren dann ca. 7.900 Tote geborgen, inzwischen lautet die Zahl ca. 9.000 Tote.

Nach über einem Jahr sind noch immer ungefähr 4 Mio. Nepalesen obdachlos, obwohl die Weltgemeinschaft viel Geld zur Verfügung gestellt hat. 4 Milliarden stehen bereit - aber die Regierung ist hoffnungslos überfordert, will weiterhin die Kontrolle über die Hilfsmittel behalten und schlägt weitere Hilfe aus dem Ausland immer wieder aus.
(Quelle Tageschau vom 24.04.2016)

Das Dorf Rathankot

  • Bevölkerung: 500 Einwohner
  • Todesopfer: 10 Einwohner
  • Verletzte: ca. 100 Einwohner
  • Unbewohnbare Häuser: 96 % aller Häuser nach dem Erdbeben 2015

Rathankot, ein Dorf in Sunkhani, das weder auf irgendeiner Landkarte zu finden ist, noch bei Google auftaucht, hat es auch getroffen: 10 Tote und ca. 100 Personen sind zum Teil sehr schwer verletzt worden. Die medizinische Notversorgung musste auf der Straße durchgeführt werden, da die einzige Arztpraxis nun nicht mehr existiert.

160 Häuser wurden zerstört, 330 Häuser stark beschädigt, nur 10 Häuser blieben bewohnbar. Die Menschen leben immer noch überwiegend in Zelten oder selbstgebauten Notunterkünften.